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On the Road

 

Hallo ihr Lieben zu Hause.

 

Wir haben uns leider schon ewig nicht mehr in diesem super Blog verweigt, was jetzt dringend nachgeholt werden muss. Schwibbel und ich sind jetzt schon seit fast 2 Wochen am Reisen. Unsere Abfahrt hatte sich leider etwas verzoegert aufgrund Julias Schweinegrippe. Die hat sie aber, trotz Isolation, tapfer ueberstanden und dann mussten wir unser heissgeliebtes Delhi, mit unseren guten Freunden darin, leider verlassen. Allerdings hatten wir nach der Krankheit definitiv einen Lagerkoller und haben uns riesig gefreut endlich los zu kommen.

Zunaechst ging es fuer uns beide nach Jaipur, in Rajasthan, wo wir noch unsere polnischen Freunde, Anja und Maya treffen konnten, mit denen wir urspruenglich vorhatten rumzureisen. Neben heftigen Monsunregenfaellen und einem abgefahrenen Affentempel bot sich hier fuer uns noch die Moeglichkeit eine Kobra anzufassen. Garnicht so eklig wie gedacht.

Von Jaipur haben wir dann den Flieger gen Chennai genommen, ehemalig Madhras. Dort waren wir auf der Hochzeit der Schwester von Shashank, einem guten Freund von mir aus der Tuerkei, eingeladen. Wir wurden sehr herzlich von der ganzen Familie aufgenommen und durften uns das Spektakel angucken. Von Alkohol haben die leider nicht so viel gehalten, dafuer umso mehr vom Essen: 4 Mahlzeiten am Tag, serviert auf einem Bananenblatt, Besteck: Keins! Alles musste mit den Haenden gefuttert werden. Im Gegensatz zu den anderen Weissbroten haben wir uns aber super geschlagen.

Nach 2 Tagen sind wir weiter nach Mamallapuram, einem kleinen Fischerdorf. Dort hiess es fuer uns Relaxan. Untergebracht waren wir bei einer netten Familie, zu Essen gab es frisches Meeresgetier und wenn wir uns mal aufraffen konnten haben wir uns die uralten Tempel in der Umgebung angeguckt. Dabei auch gesehen, wie Strassenkoeter fast mit Affen gekaempft haetten, haben sich aber nur so angekackt.

Nach 3 Tagen vollkommener Entspannung mussten wir weiter nach Pondycherry, einer etwas groessere Stadt, in der der alte franzoesich-koloniale Einfluss noch sehr praesent ist. Das Beste war auch hier wieder das Essen und endlich gab es fuer uns wieder Steak. Ansonsten haben wir von der Stadt auch nicht allzuviel gesehen, wegen Regen.

Dann haben wir den Uebernachtbus nach Kerala genommen, dem suedoestlichsten Bundesstaat. Hier sind die Leute sehr froehlich und entspannt. In Kochin angekommen, haben wir gleich sehr nette Deutsche kennengelernt, die uns zu ihrem Stammhostel mitgenommen haben. Dort dann auf sehr liebe Luete getroffen, mit denen wir viel unternommen haben.

Am ersten Abend haben wir gleich das Finale von irgendwelchen relgioesen Feierlichkeiten mitgekriegt, mit Musi, supervielen Elefanten und superlautem Feuerwerk.

Am darauf folgenden Tag sind wir mit einer Rikscha in ein kleines Dorf gefahren, haben uns im Kanu rumschippern lassen und haben bei einer netten Familie Mittag gegessen. Danach haben wir uns noch den traditionellen Ausdruckstanz Kathakali live angeguckt. Ziemlich abgefahren!

Einen Tag spater sind wir weiter in Sueden, nach Allepy wo es die wunderbaren Backwater zu erkunden gibt, was wir auch gleich mit Kanu taten. Ausserdem hatte Julia ja Geburtstag, den wir abends mit den Jungs aus dem Hostel bei Pflaumenkuchen und Rum auch anstaendig gefeiert haben.

Mittlerweile sind wir schon wieder in Bangalore, bei Julias Tante, die hier schon seit 20 Jahren lebt. Nachher fahren wir mit ihr in den Ashram ihres Gurus Sai Baba.

Auf Bald und wir freuen uns wie gehabt auf eure Kommentare und Mails.

31.8.10 05:12


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Ach un dann springt einfach mal nen Sadhu mit ner Kobra und ne Transe in die Rikscha...

ja so ist es halt hier in Delhi. Ich ahnte nichts böses als meine Rikscha an der Kreuzung hielt und dann sprang eine indische Transe im Sari auf den Schoß meines Rikschafahrers und neben mir saß auf einmal ein Sadhu (indischer Mönch) mit einer 2m langen Königskobra im Arm und ruft "Money Money". Nix da dacht ich mir so, aber als das Tierchen züngelnd 20 cm vor meinem Gesicht war, entschied ich mich doch 10 Rupien zu zücken. Danach war alles gut...

 

...dachte ich zumindest. Der Rikschafahrer war nach der Situation irgendwie anders und zwei Minuten später sprach er seinen Plan aus. „5000 Rupies!“ „What?“ „5000 Rupies!!!“ Ich wusste zuerst gar nicht was er von mir wollte. Als ich dann realisierte, dass der Kerl tatsächlich Geld von mir haben wollte, nahm ich all mein Selbstbewusstsein, schrie den Rikschafahrer an und machte ihm deutlich dass ich jetzt die Polizei anrufe. Schnell zückte er sein Geldbündel und wollte mir 50 Rupien geben, dafür dass ich nicht die Polizei anrufe. Mit forscher Stimme rief ich meine Adresse und er fuhr mich verschüchtert heim.

Zu guter letzt stolzierte ein Albino-Pferd mit pink gefärbter Mähne an mir vorbei…

So und nun brauch ich Rückmeldungen, damit ich weiß dass das kein Traum war…

 bis balde

Julia

16.7.10 05:49


15.7.10 19:58


12.7.10 17:56


Hier noch Schwibbel zwischen unseren englischen Nachbarn nach dem Englandspielinternationaler Reggaetag auch in Delhi
12.7.10 17:30


-

 

Indisches Polizeiauto (Ernst!)lwandern in Dharamsala

Das Basiscamp auf 3500 mMcleod  Ganj bei Dharamsala

 Unser Zimmer im BasislagerSzenen aus Mcleod Ganj

Stromasufall in ner Bar

Beim Dhalai Lama im Tempel

Fußball in der BotschaftMein Chef, Arbeitskollege und ich

Schwibbel und ich bei Pferderennen

lletztens GrillpartyFamilienausflug mit unserer NAchbarin/Vermieterin/Ersatzfamilie - Toystory 3 geguckt

12.7.10 16:58


Tach mal wieder!

So, wir leben noch, um dies nur noch mal klar zu stellen. Wie soll man denn jetzt am besten die vergangenen Wochen zusammenfassen. Am besten gar nicht, denn wir haben so viel erlebt und durchgemacht. Deswegen müsst ihr uns einfach fragen, was so an lustigen Geschichten passiert ist. Aber um euch ein paar Anregungen zu geben:

 

-         Wir waren für 10 Tage in Dharamsala, einer kleinen verschlafenen Stadt in den Bergen, wo der Dalai Lama wohnt und die tibetische Exil-Regierung ihr bestes gibt. Es war dort traumhaft schön, ein bisschen wie in der Schweiz nur mit bunten Häusern, ner Menge Mönche und nicht so teuer. Dort haben wir es uns richtig gut gehen lassen. Wir sind viel gewandert, sogar bis auf 3500m hoch, haben uns massieren lassen, Fußball geguckt, Momos gegessen und uns über Tibet informiert.

-         Fußball hat auch unser Leben bestimmt, auch wenn manchmal der Stromausfall mehr bestimmt hat, aber wir haben nur ein Deutschlandspiel verpasst. Ansonsten haben wir die Deutschland spiele immer in der deutschen Botschaft geschaut - recht dekadent, aber dennoch sehr gut und der einzige Platz mit einer richtigen Public Viewing Atmosphäre. Es gab immer schön Essen, deutsches Bier und sonstiges Fußballzubehör for free.

-         Arbeit Arbeit Arbeit! Da es nun der letzte Monat in Delhi ist und meine Diplomarbeit vorangebracht werden muss und Lenni seine letzten Projekte im Praktikum zu Ende bringen muss, ist unser Leben sehr davon bestimmt.

-         Der Monsun kommt. Und das ist krass! Bis jetzt haben wir nur die ersten Schauer erlebt und das führt zu einem riesigen Chaos hier. Straßen sind kniehoch überschwemmt, die Erde reißt auf und es bilden sich riesige Schlaglöcher, Müllberge schwimmen einem um die Füße und ab und an säuft auch ein Motorrad in den Fluten ab. Und das war erst der Anfang. Zudem ist es leider nicht angenehm kühl sondern einfach nur schwül.

-         Ansonsten geben wir aber unser bestes das Leben hier zu genießen und gehen viel mit unseren Freunden aus

 

So aber ein paar Fotos gibt es nun für euch und ich hoffe, dass der nächste Eintrag nicht so lange auf sich warten muss.

11.7.10 19:00


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